Nicht jedes System meldet sich von selbst, wenn etwas zu tun ist. In einem Gespräch mit einem Kunden wurde genau das greifbar: Bestimmte Daten sollten regelmäßig verarbeitet und abgeglichen werden – das angebundene Backend bot dafür jedoch keinen Webhook und damit keinen eigenen Anstoß.
Die übliche Antwort darauf wäre eine zusätzliche Betriebsstrecke gewesen. Ein externer Dienst übernimmt den Zeitplan, ruft einen Endpunkt auf und muss anschließend separat eingerichtet, überwacht und mit dem Konnektor verbunden werden. Für eine Aufgabe, die fachlich ganz selbstverständlich zum Konnektor gehört, entsteht so schnell ein unnötiger Medienbruch.
Deshalb ergänzen Intervall-Auslöser die bestehenden Webhook-Auslöser direkt in Neodaptic. Sie starten ein Auslöser-Binding automatisch in einem festgelegten Minutenrhythmus – etwa dann, wenn ein System regelmäßig auf neue Informationen geprüft oder ein Abgleich angestoßen werden soll.
Dabei bleibt alles an einem Ort: Der Auslöser gehört zum Konnektor, wird wie die übrigen Bausteine konfiguriert und kann je Zielumgebung aktiviert werden. Auch der nächste Lauf und die bisherigen Ausführungen bleiben dort sichtbar, wo Teams ohnehin an ihrem Konnektor arbeiten.
Für den eigentlichen Use Case bedeutet das vor allem weniger Nebensysteme. Die Logik bleibt im Binding, die zeitliche Ausführung ist Teil der Plattform, und Teams können sich darauf konzentrieren, was verarbeitet werden soll – statt eine weitere technische Klammer darum zu bauen.
Die Intervall-Auslöser stehen ab jetzt für unsere Kunden zur Verfügung.
Genau so verstehen wir Neodaptic: Funktionen sollen sich nicht wie angeflanschte Werkzeuge anfühlen. Sie sollen dort verfügbar sein, wo sie gebraucht werden, und sich selbstverständlich in den Konnektor einfügen.